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Anlieferung mit dem Fahrrad: Pilotprojekt startet in Stuttgart

Erneut hat die Stadt Stuttgart den Feinstaub-Alarm ausgerufen. Dennoch sind unzählige Kunden täglich auf Lieferungen per Post- und Expressdienst angewiesen. Das ist der Feinstaubbelastung nicht zuträglich. 

Darum will die südwestdeutsche Landeshauptstadt ein Pilotprojekt mit Lastenfahrrädern an den Start bringen. Schon seit Jahren beschäftige sich die Stadt mit dem Thema E-Mobilität in der City-Logistik, so die Stuttgarter Zeitung. Die gegenwärtige Situation sei unbefriedigend. Viele Lieferwagen blockierten oft die Innenstadt und ignorieren teilweise die zeitlichen Beschränkungen in Fußgängerzonen. Das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (Fraunhofer IAO) habe darum im Auftrag der Industrie- und Handelskammer eine Studie erstellt, die Alternativen aufzeigen soll. 

Eine Alternative ist das Lastenrad. Darum habe die Stadt nun beim Fraunhofer IAO ein Pilotprojekt beauftragt. Unter dem Namen Log SPAEZE, so die Zeitung, untersuche man, wie man auf der letzten Meile den Wechsel vom Auto aufs Lastenrad vollziehen kann. Das Institut sei bereits mit den großen Paketdiensten im Gespräch und sondiere Kooperationsmöglichkeiten. Der Startschuss soll schon in wenigen Wochen fallen. 

Eines der Ergebnisse der Studie sei, dass der Umstieg vom Auto aufs Lastenrad nicht ohne Unterstützung seitens der öffentlichen Planungsträger realisierbar sei. Lastenräder brauchen Zwischenadeflächen, um dort Pakete zu sammeln und letztlich vom Transporter aufs Rad umzuladen. Diese müssen sich aber auch optisch ins Stadtbild einfügen. Möglich wäre beispielsweise, die Mikro-Hubs in Parkhäuser zu integrieren.  

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26. Februar 2016
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