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Anhänger und Aufbauten: Das Multitalent unter den Aufliegern

Kein Produkt vereint höhere Stückzahlen auf sich als der klassische, dreiachsige Curtainsider. trans aktuell zeigt, wo die Unterschiede zwischen den Herstellern und ihren Angeboten liegen.

Flexibilität steht bei ihm an oberster Stelle: Der Curtainsider ist das Universaltalent unter den Sattelaufliegern. In der Standardausführung vereint er hohes Ladevolumen und ordentliche Nutzlast mit einem vergleichsweise günstigen Anschaffungspreis. Entsprechend hoch ist das Interesse bei Transporteuren, die ihre Brötchen beispielsweise mit dem Fahren von Stückgut, Getränkekisten oder auch Gitterboxen voller Autoteile verdienen – und das sind nicht wenige in der deutschen und europäischen Logistikbranche. Die Nummer eins unter den Curtainsidern ist dabei nach wie vor der dreiachsige Auflieger mit einer Nutzlast im Bereich von 27 Tonnen – je nach Leergewicht der Zugmaschine.

Der Auflieger bestimmt die Konfiguration der Zugmaschine

Der Auflieger bestimmt – je nach Aufsattelmaß, das meist zwischen 1.050 und 1.200 Millimeter liegt – dabei auch die Konfiguration der Zugmaschine. Für die Innenmaße des herkömmlichen Curtainsiders gibt es aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen nur minimale Unterschiede bei den im Markt verfügbaren Produkten. Lediglich bei der Höhe gibt es größere Varianzen, da diese je nach Einsatzzweck und Verfügbarkeit eines Hubdachs ­variiert.

Gestaltungsspielraum gibt es auch an anderer Stelle für die Hersteller, beispielsweise bei den Achsen. Derzeit statten nur zwei Hersteller ihre Trailer mit einer eigenen Achse aus: Schmitz Cargobull mit dem Rotors-Fahrwerk und Krone, die jüngst Gigant gekauft haben. Kögel indes hat das Traxx-Projekt auf Eis gelegt. Alle anderen bieten die gängigen Achsfabrikate wie BPW, SAF und Mercedes an.

Mehr Raum für Alleinstellungsmerkmale bietet die Ladungssicherung. Neben den Zertifikaten für den Getränke-, Papier- und Coil-Transport sowie
der Daimler-Richtlinie DCE 9.5 im Automotive-Bereich gibt es eine Anzahl von speziellen Sicherungen für unterschiedlichste Frachten. Dazu gehören Teilladungspakete ebenso wie stabilere Zurrpunkte mit erhöhter zulässiger Zugkraft.

Zeitersparnis dank Planenzentralverschlüssen

In jüngerer Zeit heben sich einige Hersteller auch mit den sogenannten Planenzentralverschlüssen von der Konkurrenz ab. Die sind überall da im Einsatz, wo Unternehmen seitlich beladen. Dort punkten sie vor allem mit Zeitersparnis.

Das Zünglein an der Waage bei der Kaufentscheidung eines Spediteurs spielt aber häufig der Service. Denn kaum etwas kostet mehr Geld, als ein stehendes Fahrzeug. Das spielt den Herstellern in die Karten, denn seit einiger Zeit verdienen sie viel Geld mit Mehrwertdiensten im Bereich Service, Telematik und Finanzierung. Für Spediteure bedeutet das Planbarkeit von Servicezeiten und den dabei entstehenden Kosten.

Welchen Standard-Curtainsider gibt es mit welchen Optionen? Die trans aktuell-Marktübersicht zeigt die Produkte der acht wichtigsten Hersteller auf dem deutschen Markt. Preisangaben fehlen in der Übersicht, da diese von zahlreichen Faktoren abhängen. Zudem sind die Kaufpreise für viele Spediteure weniger interessant als oft flexiblere Leasingangebote.

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6. März 2013
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