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AMÖ: Innovationspreis vergeben

Der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) hat in diesem Jahr auf der Messe Mölo in Kassel gleich drei Unternehmen mit dem Innovationspreis ausgezeichnet.

Da die Preisträger aus vollkommen unterschiedlichen Bereichen kommen, verzichtete der Verband auf Platzierungen, erklärte AMÖ-Präsident Gert Hebert.

Insgesamt acht Unternehmen hatten sich mit Weiterentwicklungen rund ums Thema Möbellogistik beworben. Durchgesetzt haben sich der Fahrzeugbauer Ackermann, das Software-Unternehmen AIN sowie das Internetportal Immonet.

Ackermann Fahrzeugbau

Die Entwickler von Ackermann Fahrzeugbau aus Oschersleben hatten bei ihren Überlegungen die Nutzlast im Blick. Herausgekommen ist dabei die Serie Möbler Heavy Light. Dabei handelt es sich zum einen um einen Sprinter mit Kofferaufbau sowie einen speziell entwickelten Anhänger. Bei letzterem gingen die Entwickler so weit, dass die gleichen Kompletträder wie beim Sprinter verwendet wurden. "So braucht man nur ein Ersatzrad mitnehmen und spart auch hier an Gewicht", erklärt Geschäftsführer Thomas Maasberg. Gewicht gespart wurde jedoch vor allem durch den Einsatz von Verbundkunststoff. Auf diese Weise haben die Entwickler einen Hänger auf die Räder gestellt, der mit 3,5 Tonnen Gesamtgewicht mit dem B/BE-Führerschein gefahren werden darf. Mit dem passenden Zugfahrzeug ergeben sich daraus ein Volumen von bis zu 42 Kubikmeter sowie eine Zugnutzlast von rund 3.400 Kilogramm.

 

AIN

Hinter dem Kürzel AIN verbirgt sich Armin Imm Network. Die Software-Schmiede mit Hauptsitz in Zypern hat mehere Apps für mobile Endgeräte entwickelt. Der Clou: Das Erfassen von Daten ist möglich, egal ob das Gerät gerade eine Internetverbindung hat. "Ist das nicht der Fall, speichert das Gerät die Informationen und schickt sie bei der nächsten Gelegenheit an die Datenbank", erläutert Armin Imm. Ob es um die Erfassung des Inventars geht (go Inventar), das Erfassen von Arbeitsscheindaten inklusive digitale Unterschrift (go Arbschein) oder auch das Übermitteln von Bildern oder Videos etwa zur Schadensdokumentation (go Media), gibt es hier viele Möglichkeiten. Das Ganze funktioniert mit dem iPad beziehungsweise dem iPad mini von Apple. die App go Media geht darüber hinaus auch mit dem iPhone.

 

Immonet

Der Online-Umzugsauktionator Immonet hat auf seinem Portal www.umzugsauktion.de eine neue Funktion implementiert. So können Umzugsunternehmen für bereits bestehende Touren eine Zu- oder Rückladung finden. Gregor Knischewski, Leiter Kooperation bei Immonet, erläutert die Funktionsweise folgendermaßen: "Ich habe einen Auftrag für einen Umzug von A nach B. Das System zeigt mir nun für A, welche anderen Umzüge dort enden. Und für meinen Endpunkt B, welche dort starten." Natürlich kann die Suche auch noch verfeinert werden, sodass der Fahrer auch unterwegs noch zuladen kann, um auf diese Weise die Auslastung zu erhöhen.

Portraits

Autor

Foto

Ackermann

Datum

21. September 2013
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