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Allradantrieb von Achleitner: VW Crafter für extremes Gelände

VW Nutzfahrzeuge bietet den Crafter künftig auch mit Allradantrieb an. Das Antriebssystem bietet eine permanente Verteilung der Kraft von jeweils 50 Prozent an Hinter- und Vorderachse.

Der von dem österreichischen Allrad-Spezialisten Achleitner entwickelte Allradantrieb mit serienmäßiger Differentialsperre im Verteilergetriebe an der Hinterachse bietet eine Geländeuntersetzung von 2,5 zu 1. Auf Wunsch lässt sich eine zusätzliche Sperre für die Vorderachse ordern. Betätigt der Fahrer beide Sperren, lässt sich das Antriebsmoment dann bis zu 100 Prozent auf ein Rad konzentrieren.
Höherlegung von etwa zehn Zentimeter
Um den Crafter für Offroad-Einsätze zu rüsten, nahm Achleitner jede Menge Änderungen vor. An der Einzelradaufhängung vorne und der Starrachse hinten hat der Crafter verstärkte Federn mit mehr Weg, härtere Stoßdämpfer mit progressiver Kennung und veränderte Stabilisatoren bekommen. Alles zusammen ergibt dies je nach gewählter Bereifung ein um rund zehn Zentimeter höhergelegtes Fahrwerk. Mit dem Crafter 4Motion hat Volkswagen Nutzfahrzeuge vor allem das Baugewerbe,  Energie-Versorger, Rettungsdienste, THW, Feuerwehr und Polizei im Visier.
Erhältlich in allen Karosserievarianten
Anbieten wird Volkswagen Nutzfahrzeuge den Allrad-Crafter als Kombi, als Kastenwagen, Fahrgestell oder als Pritsche mit Einzel- oder Doppelkabine. Ebenfalls zu haben sind unterschiedliche Radstände und Dachformen. Der Aufpreis für den nachträglichen Umbau zum Allradler soll sich laut VW auf netto 19.950 Euro belaufen. Bestellung, Service und Gewährleistung des sogenannten Zwei-Rechnungs-Fahrzeugs soll über ausgewählte Nutzfahrzeug-Partner erfolgen, der Kunde hat also nur mit einem Ansprechpartner zu tun. Erste Auslieferungen sind für Anfang kommenden Jahres geplant.


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Datum

9. November 2011
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