Alles über transport logistic 2013
Dachser Food Logistics Zoom

Allianz: Im Dutzend schlagkräftiger

Zwölf namhafte Lebensmittel-Logistiker haben sich zum European Food Network zusammengeschlossen. Die maßgeblichen Impulse kamen von Dachser Food Logistic.

Von Skandinavien bis Italien, von Frankreich bis zum Baltikum: Das ist das Gebiet, das zwölf Lebensmittellogistiker künftig gemeinsam bearbeiten. Die Partner, die zusammen 21 Länder abdecken, haben ihre Zusammenarbeit auf der Transport Logistic in München besiegelt.

Das Netzwerk firmiert als European Food Network, neben Dachser sind namhafte Logistiker wie die Raben-Gruppe, H.P. Therkelsen oder Karl Dischinger mit von der Partie (siehe Kasten). Ziel sei es, das führende Netz für innereuropäische Lebensmitteltransporte zu werden. Befördert werden die Sendungen mit einheitlichen Standards in den Temperaturbereichen von zwei bis sieben und von 12 bis 18 Grad.

Dachser Food Logistics ist Systemführer der Kooperation

Als Systemführer der Kooperation fungiert Dachser Food Logistics. "Wir fühlen uns verpflichtet, uns bei unseren Erfahrungen mit Qualitäts-, IT- und Verrechungsstandards einzubringen", erläutert der Geschäftsführer der Dachser-Lebensmittelsparte, Alfred Miller.

Das European Food Network ist eine Antwort auf die sich geänderten Kundenanforderungen. "Der Lebensmittelmarkt ist zusehends länderübergreifend aufgestellt", sagt Miller. Immer stärker haben es Speditionen auf der Verladerseite demnach mit internationalen Lebensmittel-Multis zu tun, die nicht mehr in Landesgrenzen denken. "Das merken wir jeden Tag an den Ausschreibungen, die uns Logistikdienstleister erreichen", berichtet der Dachser-Spartenchef. Mehr als die Hälfte der entsprechenden Ausschreibungen hätten mittlerweile länderübergreifenden Charakter.

Alle sind eigenständige Familienunternehmen

Die Partnerunternehmen sind allesamt eigenständige Familienunternehmen. Sie treten auch innerhalb des Netzwerks unter eigenem Namen auf und sprechen die Kunden weiterhin in eigener Regie an. Verbindend sind jedoch die einheitlichen Standards und Kritierien, nach denen die Parnter arbeiten. "Diese einheitlichen Leistungsstandards und feste interne Verrechnungssätze versetzen jeden Partner in die Lage, auf Anfragen und Ausschreibungen schnell und fundiert zu reagieren", sagt Dachser-Mann Miller.

Von Oktober an am Markt vertreten

Von Oktober an wollen die Beteiligten bereits mit einheitlichen Leistungspaketen und Produktnamen an den Markt gehen. Vengoflex ist der Name für zeitunkritische Sendungen, Vengofix steht für die taggenaue Anlieferung. Weitere Variationen sind Vengospeed (kurze Laufzeiten bei täglicher Abholung) sowie Vengospeed 11 (besonders eilig) und Vengospeed plus (Sonderwünsche wie Sonntagszustellung).

Ein gemeinsames Logo gibt es nicht, doch nutzen die Logistikdienstleister in ihren Geschäftsunterlagen den Namen European Food Network als schwarzen Schriftzug in Fettdruck. Das Dutzend Unternehmen steht für einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro in den jeweiligen Lebensmittelsparten. Die Firmen verfügen über fast eine Million Lager-Stellplätze für Lebensmittel und etwa 3.500 Fahrzeuge - die künftig von Skandinavien bis Italien und von Frankreich bis ins Baltikum im Einsatz sind.


 

Kasten

DIE PARTNER

Das sind die zwölf Unternehmen hinter dem European Food Network und die Länder, in denen sie tätig weden:

Dachser Food Logistics (Deutschland, Belgien, Luxemburg, Frankreich)
Bakker Logistiek (Niederlande)
Brummer Logistik (Österreich, Slowenien)
Raben-Gruppe (Polen, Tschechien, Baltikum)
Galliker Transport & Logistics (Schweiz)
Spedition Heidelmann (Deutschland)
H.P. Therkelsen (Dänemark)
Karldischinger Logistikdienstleister (Deutschland)
Liegl & Dachser (Ungarn)
Papp Italia (Italien)
Peter Green Chilled (Großbritannien, Irland)
Jens Thomsen Spedition (Norwegen, Schweden, Finnland)

Matthias Rathmann, trans aktuell Chefredakteur

Autor

Foto

Dachser

Datum

6. Juni 2013
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