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ADAC: Unfallzahlen an Kreuzungen sinken nicht

Nach wie vor häufen sich Unfälle an Kreuzungen. Nach den Ergebnissen des ADAC habe die Zahl in den vergangenen zehn Jahren nicht abgenommen.

Summiert man Abbiegeunfälle und Crashs an Kreuzungen kommt der Verkehrs-Club von 2005 bis 2015 kauf 2.400 solcher Unfälle. Häufig kracht es durch Linksabbieger, besonders gefährdet sind Motorradfahrer, so weitere Ergebnisse der Unfallforschung. 

Drei Maßnahmen macht der ADAC fest, diese Unfälle zu reduzieren. Zum einen müsse die Rundumsicht der Fahrzeuge verbessert werden. Der Club mahnt Hersteller an, neben den gesetzlichen Vorgaben auch Winkelwerte und Flächenverdeckungen stärker zu berücksichtigen. Zum anderen sollten Kreuzungen so gestaltet sein, dass Verkehrsteilnehmer die Situation schnell und ohne Sichtbehinderung erfassen können. Einen dritten Verbesserungspunkt sieht der ADAC in fehlerfrei funktionierenden Kreuzungsassistenten.

Susanne Spotz, ETM online

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Datum

16. Juni 2017
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