Bulli-Treffen, Teil 1: Mehr als 300 Bullis kamen zum Großglockner

Bullitreffen in Kals

Seit 1998 ruft Kaspar Unterberger zum VW Bulli-Treffen nach Kals am Großglockner. Der begeisterte VW Bulli Fahrer hat dieses Treffen Ende der 90er Jahre ins Leben gerufen. Damals kamen gerade um die 20 Bullis.

Beim letzten Treffen im Jahre 2010 war die Begeisterung riesig. Insgesamt fanden 119 T1 (1946 – 1967),  59 T2 (1967 – 1979), etliche T3 (1979 – 1994) sowie T4 und T5 den Weg nach Kals am Großglockner. Bei Kaiserwetter befuhren die VW Bullis 2010 die Großglockner Hochalpenstraße. Eine VW Bus-Schlange von gut einem Kilometer schlängelte sich die Serpentinen empor.

Damals waren wir noch Beifahrer in einem der Bullis, da unsere Feuerwehr, eine T2B Doppelkabine noch nicht einsatzbereit war. 2012 sollte das anders werden. Am Donnerstag, 19.7., starteten wir mit insgesamt sechs VW Bullis in Gingen an der Fils. Vier T1 Bullis (mit geteilter Frontscheibe) und zwei T2 Busse.

Schon beim Start in Gingen sorgte diese kleine Kolonne für Aufsehen. Die Menschen winkten uns zu, hupten und machten Fotos. Sehr nett war auch die Frau Oberfeldwebel, die ihren VW T5 Feldjägerbus anhalten ließ, um unsere Bullis ausgiebig zu fotografieren.

Wir hatten uns die knapp 500 km bis zum Großglockner aufgeteilt. Für den Donnerstag war der Achensee unser Ziel. Und so ging es dann am Freitagmorgen auf die restlichen knapp 200 km bis Kals. Am Gerlos-Pass waren wir dann bereits sieben VW Bullis und an der Tankstelle, nach dem Felbertauerntunnel kurz vor Matrei in Osttirol, fiel das Zählen der Bullis dann schwer.

Nachdem wir auch noch die Auffahrt nach Kals hinter uns gebracht hatten, waren wir alle gespannt. Die letzte Kurve war geschafft und trotz heftigem Regen und Temperaturen um die 16 Grad war dann der Blick auf eine riesige Wiese frei, die voll war mit lauter VW Bullis.

Nachdem wir sortenrein (T1, T2, T3, T4 und T5) aufgestellt waren (klappt leider nicht immer), ging es zur Anmeldung. Wie im letzten Jahr kostete auch dieses Jahr die Teilnahme nur 30 Euro. Das beinhaltet die Maut zum Lucknerhaus, die Maut für die Ausfahrt am Samstag, ein T-Shirt und zwei Essensgutscheine. Leider gab es auch dieses Jahr wieder einige, die sich nicht angemeldet haben und sich die Maut in der Kolonne ergaunerten.

Gegen 17:00 Uhr ging es dann im Konvoi die Kalser Großglocknerstraße empor bis zum Lucknerhaus. Für das obligatorische Gruppenfoto der Bullis hat die Zeit noch gereicht. Beim Gruppenfoto der Teilnehmer erhob Petrus jedoch Einspruch. Ein heftiges Gewitter kam über uns und die Bullis. Erbsengroße Hagelkörner trieben uns alle ins Lucknerhaus zu einer Tasse Kaffee oder Tee (vielleicht auch Glühwein für den einen oder anderen).

Abends saßen wir dann gemütlich im Musikpavillon in Kals zusammen. Man traf alte Bekannte und Freunde und so verging der erste Abend wie im Flug. Gott sei Dank hatten wir eine der vielen und günstigen Pensionen gebucht. Die meisten übernachteten auf dem großen und sehr gut ausbauten Campingplatz in Kals.

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Alexander Fischer

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