24-Express-Autohof Bad Rappenau Süd, Subway 11 Bilder Zoom

24-Express-Autohof Bad Rappenau Süd: Für Kenner

Der Autohof Bad Rappenau Süd an der A6 hat die Konkurrenz gleich um die Ecke: Bad Rappenau Nord. Ein klarer Fall für Stammkunden.

Petra Wackermann liebt internationales Publikum. Sie spricht nicht nur Deutsch, sondern auch Englisch und Spanisch und kommt auch mit Rumänisch und Italienisch gut klar. Denn die Betriebsleiterin und gelernte Kauffrau wanderte vor 15 Jahren nach Mallorca aus und führte dort ein Bistro, in dem sie vor allen Dingen mit ihrem selbstgemachten ­Kuchen die Gäste anlockte. "Dann war Zeit für eine Veränderung." Und 2014 hieß der Tipp aus dem Bekanntenkreis: 24-Autohof Bad Rappenau Süd. Wackermann griff zu. Was sie gereizt hat? "Es ist eine ganz andere Herausforderung, schon allein der 24-Stunden-Betrieb."

Bad Rappenau Süd muss sich an der gleichen Autobahnausfahrt neben dem großen Autohof Bad Rappenau Nord von der gleichen Kette behaupten. Und gemeinerweise zeigt die Hinweistafel an der Ausfahrt auch nur in Richtung "Nord". Doch Kenner lassen sich nicht be­irren, denn die sogenannte Autohofvariante "Express" (Süd) hat zwar mit rund 20 Lkw-Parkplätzen keine großen Kapazitäten in der Fläche, es gibt auch keinen abgetrennten Bereich für Berufskraftfahrer mit eigenen Toiletten, aber hier zählt die Individualität.

Tagesmenü lockt nicht nur Fernfahrer an

Erstens hilft die Chefin in vielen Sprachen bei Problemen der Lkw-Fahrer weiter. Es hat sich aber zweitens auch herumgesprochen, dass ein junger Küchenchef richtig gutes Essen zu kleinen Preisen serviert. Ganz typisch ist ein Tagesmenü für 7,90 Euro mit Vorspeise und Dessert. Das Besondere: Die ganze Woche über können bis zu vier Varianten der einzelnen Gänge miteinander kombiniert werden. Mittags kommen gerne Handwerker oder Büroangestellte. In den Abendstunden schlägt dann die Stunde der Nachtschwärmer. Im Autohof befindet sich auch die Filiale eines System-Gastronomen.

Petra weiß, dass der Job des Berufskraftfahrers "superanstrengend" ist. Sie pflegt den persönlichen Kontakt. "Das fordere ich auch von meinen Mitarbeitern." Das Team umfasst 40 Personen, alleine drei Köche. "Sonst würde der Schichtbetrieb nicht funktionieren." Ob die Chefin auch mal wieder selbstgebackenen Kuchen anbietet? "Kann sein", lacht sie, "aber das muss noch ein bisschen warten."

Der Koch empfiehlt:

"Das abwechslungsreiche Tagesmenü für 7,90 Euro. Da lege ich meinen ganzen Ehrgeiz rein. Mit der Auswahl der Gänge und der Kombinationsmöglichkeit treffe ich eigentlich jeden Geschmack, etwa zuerst gebackene Champignons und Kräuter-Dip, dann Krustenbraten auf Sauerkraut mit Kartoffelpüree und zum Schluss einen Espresso. Ich bin ein großer Fan von bürgerlicher, bodenständiger Küche. Wir setzen alle Suppen und Soßen selber an. Wir machen sogar die Panade unserer Schnitzel, die übrigens auch ein Renner sind, aus eigenen alten Brötchen."

Hammermeister

Autor

Foto

Volker Hammermeister

Datum

30. April 2015
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