Alles über 20 Jahre Logistik
Die Wahl zum Nutzfahrzeug des Jahres Zoom

1997: Wählen und gewinnen

eurotransport.de zeigt ausgewählte Ereignisse der letzten 20 Jahre. Was passierte 1997?

Wählen und gewinnen:

trans aktuell initiiert die Wahl zum Nutzfahrzeug des Jahres. Sie findet fortan jährlich statt. Aus einer Vielzahl an Kategorien können die Leserinnen und Leser das aus ihrer Sicht beste Fahrzeug wählen – vom Lieferwagen bis zum Schwer-Lkw.

Schwerer Holländer:

DAF fährt den DAF 95 XF für die schwere Klasse vor. Die neue Baureihe wurde in nur zweieinhalb Jahren für rund 190 Millionen Gulden entwickelt. Wenige Wochen nach der Präsentation liegen mehr als 4.000 Bestellungen vor.

Überfallener Spediteur:

Spediteur Willi Betz aus Reutlingen ist das Opfer eines Raubüberfalls. "Überfall, Geld her", habe der Täter gerufen und ihm eine Pistole entgegengestreckt, während Betz die Tagesschau anschaute. Der Täter schießt und flieht. Betz überlebt – dem Täter wird in Tübingen der Prozess gemacht.

Danzas im Umbau:

Die Beratungsgesellschaft McKinsey hat der Schweizer Spedition ein Restrukturierungsprogramm empfohlen. Das Unternehmen trennt sich von Mitarbeitern, Terminals und seiner Hupac-Beteiligung. Das operative Ergebnis ist im Plus, aber nicht zufrieden stellend.

Startschuss für den Digi-Tacho:

Die EU-Verkehrsminister einigen sich auf die Einführung eines vollelektronischen Fahrtenschreibers, der deutsche Minister Wissmann ist dagegen. Angedacht ist, dass ab Mitte des Jahres 2000 neu zugelassene Lkw ab 3,5 Tonnen mit dem Gerät ausgestattet sein müssen.

Wissen, woher der Wind weht:

Oberhalb von Ansbach hat die Spedition Oppel ihren Sitz. Damit war sie auch für Wettermoderator Jörg Kachelmann strategisch günstig gelegen. Er ließ dort eine Wetterstation errichten – die dort angebrachte Fernsehkamera schwenkt hin und wieder auch übers Firmengelände.

Test der Superlative:

trans aktuell und die Spedition Dammasch aus Monheim am Rhein starten zum gemeinsamen Fuhrparktest. Vier Jahre lang erprobt das Unternehmen Sattelzugmaschinen von sechs verschiedenen Herstellern. Jeder Lkw wird bis dahin rund 440.000 Kilometer abspulen.

Auf Zuwachs aus:

Die Stückgutkooperation Cargo Trans Logistik (CTL) wünscht sich ein engeres Netz und wirbt um weitere mittelständische Mitglieder. Im Oktober gehören dem Verbund 67 Partner aus dem Inland und 15 aus dem Ausland an.

Pleiten befürchtet:

Durch die Aufhebung der Kabotage zum Juli 1998 werden die Konzessionen für den Fernverkehr wertlos. Damit fällt die Genehmigung als Vermögenswert in der Bilanz weg. Schätzungen gehen davon aus, dass dies 100 bis 150 Unternehmen in den Ruin führen wird.

Spiel mit dem Feuer:

Das Rauchen im Führerhaus eines Gefahrgut-Lkw ist erlaubt. Die SPD-Abgeordnete Angelika Graf hat sich dies bei der Bundesregierung bestätigen lassen. Auf diesen Sachverhalt war Graf beim Lesen von trans aktuell gestoßen.

Matthias Rathmann, trans aktuell Chefredakteur

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Datum

23. Mai 2012
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