Hilfe in der Niedrigwasserkrise

Folgen des Niedrigwassers
Engpässe auf Straße und Schiene

Niedrige Pegelstände auf Rhein, Donau und Elbe haben die Binnenschifffahrt ausgebremst. Bahn und Lkw sollen einspringen, doch freie Kapazitäten sind knapp. Die Branche fordert, stärker für künftige Krisen vorzusorgen.

Engpässe auf Straße und Schiene

Niedrigwasser bremst Binnenschifffahrt

Regen bringt Segen, so könnte man das Sprichwort ummünzen: Das Niedrigwasser als Folge der langen Dürreperiode hat Politik und Gesellschaft gezeigt, wie wichtig das Thema Logistikkapazitäten ist. Die Politik hat entsprechend reagiert.

Graue Steinwüste statt grünes Flussufer - von Juli bis Mitte August machten solche Motive in den Medien sowie auf Social Media die Runde: Anhaltend trocken-heißes Wetter hatte die Wasserstände an den Bundeswasserstraßen reduziert; an Rhein, Donau und Elbe, wo bereits zuvor niedrigste bekannte Wasserstände (NNW) unterschritten wurden, sanken Anfang August die Pegelstände dann um weitere Zentimeter. Laut dem Bundesamt für Gewässer (BfG) wurden auch an Weser, Ems und Oder extrem niedrige Pegelstände beobachtet. Die extremen Niedrigwasserbereiche wurden durch etwas ausgedehntere Regenfälle inzwischen vielerorts verlassen, laut dem BfG ist eine nachhaltige Erholung der Niedrigwassersituation damit aber noch nicht in Sicht.

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