Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) zieht nach dem im Januar veröffentlichten Förderaufruf für Wasserstoff im Schwerlastverkehr in Deutschland Bilanz. Bis zum Ende der Einreichungsfrist am 30. Juni gingen laut BMV 526 Anträge mit einem beantragten Fördervolumen von 455 Millionen Euro beim Projektträger ein – 71 Anträge für Tankstellen und 455 Anträge für Fahrzeuge und Fahrzeugflotten. Diese bezuschusst das BMV mit insgesamt 220 Millionen Euro.
Bewilligungen starten in der zweiten Jahreshälfte
Die Auswahl der Projekte erfolge in einem Verfahren auf Basis festgelegter Kriterien. Die priorisierten Anträge sollen in der zweiten Jahreshälfte bewilligt werden.
„Die starke Resonanz auf unseren Förderaufruf für den Aufbau eines initialen Netzes zur Betankung schwerer Nutzfahrzeuge mit Wasserstoff in Deutschland zeigt: Mit unserem Ansatz kommen wir genau zur richtigen Zeit“, sagt Patrick Schnieder, Bundesminister für Verkehr. Die Branche setze neben der Elektromobilität auch auf Wasserstoffmobilität bei den schweren Lkw.
Bund will Henne-Ei-Problem überwinden
„Mit unserer kombinierten Förderung von einer großen Anzahl von Tankstellen und Fahrzeugen schaffen wir es, den entscheidenden Impuls zur Überwindung der Henne-Ei-Problematik zu geben“, so Schnieder.






