Kombiverkehr erweitert europäisches Netz

Verbindungen nach Schweden, Italien und Spanien
Kombiverkehr erweitert europäisches Netz

Der Frankfurter KV-Operateur Kombiverkehr bietet ab September und Oktober neue Relationen nach Schweden, Italien und Spanien an und erweitert das Angebot Köln–Basel.

Kombiverkehr erweitert europäisches Netz
Foto: Kombiverkehr

Der KV-Operateur Kombiverkehr erweitert nach eigenen Angaben im Herbst das europäische Netzwerk. Drei Relationen sind neu, eine wird ausgebaut.

Direkt auf der Schiene nach Schweden

  • Neu im Nordeuropaverkehr ist der Rundlauf Duisburg–Malmö. Seit 2. September bietet das Unternehmen aus Frankfurt am Main zwei Rundläufe pro Woche an. Ab Januar 2027 soll das Angebot auf vier Rundläufe pro Woche verdoppelt werden. Das Besondere: die direkte Schienenverbindung ohne Fährtransport.
  • Das Angebot zwischen Deutschland und Norditalien wird erweitert. Ab 8. September stehen den Kunden auf der Relation Regensburg–Verona Quadrante Europa v.v. zwei Rundläufe pro Woche zur Verfügung. Damit erhalte das CTR Container Terminal Regensburg erstmals Anschluss an das europäische Intermodalnetzwerk von Kombiverkehr.

Von Neuss nach Barcelona

  • Am 5. Oktober startet die Verbindung Verkehr Neuss–Barcelona Morrot v.v. mit drei Rundläufen pro Woche. Damit ergänze Kombiverkehr das Angebot zwischen Ludwigshafen und Barcelona beziehungsweise Duisburg und Barcelona La Lagosta. Über das Terminal Neuss Trimodal sei der direkte Übergang der Ladeeinheiten auf den Zug nach Poznan in Polen möglich. Innerhalb Spaniens können Constanti und Madrid von Barcelona aus per Schiene erreicht werden.
  • Ab 7. September erhöht sich die Frequenz des Rundlaufs Köln–Basel von drei auf fünf pro Woche. Die Transitzeit betrage in der Regel zwischen elf und dreizehn Stunden. Ab Köln-Eifeltor bestehen Anschlussmöglichkeiten auf der Schiene von und nach weiteren Wirtschaftsstandorten in Deutschland und Nordeuropa. Die Kapazität erhöhe sich um zwei Drittel des heutigen Frachtvolumens.

Mehr Spielraum für Spediteure

„Ein leistungsfähiges Netzwerk lebt davon, dass die Terminals in der Region, die nationale beziehungsweise internationale Anbindung und die Zugfrequenzen zum Bedarf unserer Kunden passen. Gerade die höhere Abfahrtsdichte auf etablierten Relationen und die neuen Verbindungen nach Schweden, Spanien und Italien geben Spediteuren mehr Spielraum bei der Planung ihrer Transporte“, sagt Kombiverkehr-Geschäftsführer Dirk Steffes.