An der sogenannten Urban-Air-Mobility-Strategie waren Vertreter der Industrie, Start-ups, Forschungseinrichtungen und öffentlichen Institutionen beteiligt. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung des Luftfahrtclusters Hamburg Aviation und des Drohnennetzwerks Windrove hervor.
Ziel: Leitstandort für Urban Air Mobility bis 2030
Die Strategie soll einen umfassenden Rahmen für den Einsatz von Drohnen und automatisierten Luftfahrtsystemen im urbanen Raum schaffen und dieses Ökosystem weiterentwickeln. Das Ziel: Die Metropolregion soll bis 2030 zu einem international sichtbaren Leitstandort für Anwendungen der Urban Air Mobility (UAM) werden.
Herausforderungen durch komplexen Luftraum in Hamburg
Die Einsatzgebiete für zivile Drohnen in Hamburg sind demnach vielfältig und reichen von Infrastrukturinspektionen und Vermessung über Logistik bis hin zu medizinischen Transporten und Katastrophenschutz. Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) – zum Beispiel Polizei und Feuerwehr – werden ebenfalls von Drohnen unterstützt. Die beiden Flugplätze in Hamburg und der weitgehend kontrollierte Luftraum seien allerdings herausfordernd.
Sechs Handlungsfelder für die Drohnen-Zukunft
„Hamburg soll ein europäisches Zentrum für Urban Air Mobility werden – ein Ort, an dem neue Drohnenanwendungen entwickelt, erprobt und schnell in die Praxis gebracht werden“, sagt Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Innovation in Hamburg.
Die Strategie enthält sechs zentrale Handlungsfelder: Anwendungsbereiche und Wertschöpfungsketten, Technologie und Industrie, Infrastruktur, Finanzierung, Aus- und Weiterbildung sowie Regulatorik. Gesellschaftliche Akzeptanz und ökologische Verträglichkeit der neuen Technologie bilden die Leitlinien.
Hamburg ist bereits seit 2018 europäische Modellstadt für Urban Air Mobility.






