Speditionspartner überzeugen

Aus für klassisches GoGreen
Warum DHL die CO₂-Kompensation stoppt

Aufgrund neuer gesetzlicher Vorgaben stellt die DHL Group ihren Paket- und Briefversand komplett auf „Insetting“ um. Mit dem neuen Standard GoGreen Plus fließen Investitionen ab sofort direkt in die Dekarbonisierung des Logistiknetzes.

Ein Übersichtsbild zeigt eine Ladesäule für E-LKWs am Donnerstag, den 4. Dezember 2025 auf dem Gelände des Paketzentrums in Aschheim (Oberbayern) für ein Foto.

Foto: Sebastian Gabriel für DHL
Foto: +4917696610685 www.sebastiangabriel.com

Go Green ist Geschichte – die DHL Group schafft ihre Basis-Lösung zur CO2e-Kompensation im Paket- und Briefbereich ab. Grund ist eine neue EU-Richtlinie. DHL will noch mehr Treibhausgasemissionen direkt einsparen, und investiert in die Dekarbonisierung.

GoGreen Plus basiert auf tatsächlich eingesparten Emissionen

Keine Sorge für die Geschäftskunden: Für einen nachhaltigen Brief- und Pakettransport durch DHL wird stattdessen der "GoGreen Plus"-Service zum einheitlichen Standard, der auf tatsächlich eingesparten Emissionen basiert. "Unsere Kunden erwarten direkte und messbare Einsparungen bei unseren logistisch bedingten Emissionen. Mit GoGreen Plus investieren wir in konkrete Maßnahmen zur CO2e-Reduktion im Transport, in der Zustellung und bei Gebäuden", sagt Benjamin Rasch, Marketing- und Produktchef der Post- und Paket-Sparte (P&P) bei DHL.

Die Umstellung von GoGreen auf GoGreen Plus betrifft aber nicht nur Geschäftskunden. Ab 1. September ist GoGreen Plus automatisch auch bei nationalen und internationalen Privatkunden-Paketen für den deutschen Transportabschnitt enthalten. Im Briefbereich weitet die Deutsche Post GoGreen Plus als Inklusivleistung auf sog. "Teilleistungssendungen", also vom Absender vorsortierte und gebündelte Geschäftspost, sowie auf Dialogpost aus. Der 2007 eingeführte Basis-Service "GoGreen" ist damit Geschichte. Der optionale Service war eines der ersten Angebote für Kunden für eine nachhaltige Paketzustellung. "Dabei wurden bislang Emissionen durch die Förderung internationaler, zertifizierter Klimaschutzprojekte außerhalb der eigenen Wertschöpfungskette ausgeglichen", so schreibt das Unternehmen. Darunter waren etwa Solar- und Windkraftprojekte in Ägypten, der Türkei oder Indien, Geothermisches Raumheizungssysteme in China oder ein Projekt zur LPG-Versorgung mit Mikrofinanzierung in Haiti.

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