Logistikbude erhält Millionen-Finanzierung

Software-Lösung für Paletten
Logistikbude erhält Millionen-Finanzierung

Das Tech-Unternehmen Logistikbude hat in einer Finanzierungsrunde mehr als fünf Millionen Euro frisches Kapital erhalten und kann damit den internationalen Markteintritt vorantreiben.

Das Team der Logistikbude: Mit über 5 Millionen Euro aus einer Series-A-Finanzierungsrunde treibt das
Unternehmen die internationale Skalierung seiner Software für automatisiertes
Ladungsträgermanagement voran.
Foto: Sina Sadegh Nadi / Logistikbude

Die Dortmunder Logistikbude hat in einer sogenannten Series-A-Finanzierungsrunde mehr als fünf Millionen Euro erhalten. Der größte Anteil stammt laut Logistikbude von Capnamic, einem führenden Venture-Capital-Investor in Europa.

Der Supply Chain-Investor Moguntia Capital beteiligt sich ebenfalls erstmals. Die Bestandsinvestoren – der Fraunhofer Technologie-Transfer Fonds (FTTF), Rethink Ventures, XPress Ventures (Fiege) sowie Golzern – schießen ebenfalls Geld zu.

Ziel: Ladungsträgerprozesse weiter automatisieren

Mithilfe der Finanzierung will das Tech-Unternehmen Ladungsträgerprozesse weiter automatisieren und internationaler werden. „Unser Ziel ist es, das Ladungsträgermanagement vollständig zu automatisieren und damit den Unternehmen dieses Thema abzunehmen“, sagt Dr. Philipp Hüning, Co-Founder und CEO der Logistikbude.

Neue Softwarekategorie: Load Carrier Management System (LCMS)

Weltweit sind demnach rund zehn Milliarden Ladungsträger im Umlauf. Pro Jahr finden etwa 150 Milliarden Übergängen zwischen Unternehmen statt. Die Logistikbude definiert mit ihrer Lösung für das Handlung von Paletten, Behältern oder Gestellen eine neue Softwarekategorie: das Load Carrier Management System (LCMS).

„So wie ein Warehouse-Management-System (WMS) Unternehmen bei der Steuerung ihrer Lagerprozesse unterstützt und ein Transport Management System (TMS) Transportabläufe organisiert, übernimmt ein LCMS das Management aller Paletten, Gestelle und Gitterboxen“, sagt Hüning.

Künstliche Intelligenz als Kerntechnologie

Das LCMS nutze als Kerntechnologie Künstliche Intelligenz (KI). Damit können beliebige PDFs und Excel-Dokumente automatisiert ausgelesen, verarbeitet und direkt zu verbucht werden. Zudem prüfe die KI externe Belege und gleiche sie mit eigenen Buchungen ab.