Quehenberger Logistics, ein Tochterunternehmen der Geis Gruppe, modernisieren die Lkw-Flotte in großem Stil. Gemeinsam haben die beiden Unternehmen mit MAN einen Rahmenvertrag über bis zu 350 neue Sattelzugmaschinen bis März 2028 geschlossen. Neben 150 fest bestellten Fahrzeugen umfasst die Vereinbarung eine Option auf weitere 200 Zugmaschinen. Mit der Investition will das Logistikunternehmen die Flotte verjüngen, den Kraftstoffverbrauch senken und gleichzeitig den Fahrerkomfort sowie die Sicherheit erhöhen. Für die Geis-Tochter Quehenberger ist der Auftrag Teil einer langfristigen Flottenstrategie. Die Fahrzeuge werden künftig im Drei-Jahres-Rhythmus erneuert, um kontinuierlich auf die jeweils neueste Fahrzeuggeneration zu setzen.
Moderne Lkw sollen Effizienz und Sicherheit steigern
Nach Angaben des Unternehmens steht dabei nicht allein die Erneuerung des Fuhrparks im Vordergrund. Jede neue Fahrzeuggeneration bringt effizientere Antriebe, moderne Fahrerassistenzsysteme und ergonomischere Fahrerarbeitsplätze mit sich. Davon sollen sowohl die Fahrer als auch die Kunden profitieren. „Diese bedeutende Investition ist weit mehr als nur eine Fahrzeugbeschaffung“, erklärt Rodolphe Schoettel, CFO von Quehenberger Logistics. Die konsequente Flottenerneuerung ermögliche den Einsatz modernster Technologie und verbessere gleichzeitig Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Auch CEO Christian Fürstaller betont die Bedeutung moderner Fahrzeuge für die Fahrer. Komfortable Kabinen, intuitive Bedienkonzepte und innovative Assistenzsysteme seien wichtige Faktoren, um den Arbeitsplatz attraktiver zu gestalten und die Sicherheit im täglichen Transportbetrieb weiter zu erhöhen.
Elektromobilität gewinnt weiter an Bedeutung
Neben der Modernisierung der Diesel-Flotte treibt Quehenberger Logistics auch den Ausbau alternativer Antriebe voran. Nach Unternehmensangaben sind bereits 13 batterieelektrische Lkw im Einsatz. Weitere E-Lkw wurden bestellt beziehungsweise angefragt und sollen die Transformation der Flotte in den kommenden Jahren beschleunigen. Mit jeder neuen Fahrzeuggeneration sinken zudem Kraftstoffverbrauch und CO₂-Emissionen. Dadurch wollen die Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsziele schrittweise erreichen und gleichzeitig wirtschaftlicher unterwegs sein.
MAN baut seine Position im Fuhrpark weiter aus
Mit dem neuen Vertrag wächst der Anteil von MAN-Zugmaschinen im gemeinsamen Fuhrpark weiter. Die Unternehmen verweisen auf die langjährige Zusammenarbeit mit dem Nutzfahrzeughersteller und begründen die Entscheidung mit der Zuverlässigkeit und Qualität der Fahrzeuge. Die neuen Zugmaschinen werden schrittweise an verschiedenen Standorten von Quehenberger Logistics und auch der Geis Gruppe in Betrieb genommen und sollen die europaweite Transportkapazität sowie die Servicequalität weiter verbessern.
Flottenmodernisierung unterstützt Wachstumsstrategie
Die Investition ist zugleich ein Baustein der europäischen Wachstumsstrategie des Logistikunternehmens. Mit einer modernen und energieeffizienten Fahrzeugflotte will sowohl Quehenberger Logistics als auch die Geis Gruppe ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und den steigenden Anforderungen ihrer Kunden an Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Lieferqualität gerecht werden. Für die Transportbranche zeigt die Vereinbarung außerdem, dass moderne Diesel-Lkw trotz des Ausbaus der Elektromobilität weiterhin eine zentrale Rolle im Fernverkehr spielen. Parallel wächst jedoch der Anteil elektrischer Nutzfahrzeuge Schritt für Schritt.
In Kürze: die Key Facts
- Unternehmen: Quehenberger Logistics, Tochter der Geis Gruppe, MAN Truck & Bus
- Thema: Flottenmodernisierung
- Vertragsumfang: bis zu 350 MAN-Sattelzugmaschinen
- Fest bestellt: 150 Fahrzeuge
- Option: weitere 200 Fahrzeuge
- Lieferzeitraum: bis März 2028
- Erneuerungsstrategie: Austausch der Fahrzeuge alle drei Jahre
- Alternative Antriebe: bereits 13 batterieelektrische Lkw im Einsatz, weitere E-Lkw geplant
- Ziele: höhere Effizienz, geringerer Kraftstoffverbrauch, niedrigere CO₂-Emissionen, mehr Fahrerkomfort und Sicherheit
- Bedeutung für Logistikunternehmen: Investitionen in moderne Fahrzeugtechnik, Dekarbonisierung und attraktivere Arbeitsbedingungen für Berufskraftfahrer.







