Es ist Mitte Juli, als ein aufmerksamer Mitarbeiter und schnelles Eingreifen der Polizei im sächsischen Erzgebirge einen groß angelegten Frachtbetrug verhindern. Auf dem Gelände eines Unternehmens in Aue-Bad Schlema nehmen Einsatzkräfte einen sogenannten Phantomfrachtführer fest. Doch wie kam es dazu – und woran erkannte der Mitarbeiter den Betrugsversuch?
Phantomfrachtführer scheitert an auffälligen Kennzeichen
Ausgangspunkt war ein Transportauftrag über rund 25 Tonnen eines Werkstoffs im Wert von etwa 260.000 Euro. Weil das ursprünglich beauftragte Transportunternehmen den Auftrag nicht selbst ausführen konnte, wurde die Fracht über eine Frachtenbörse ausgeschrieben. Dort meldete sich im Anschluss ein vermeintlicher Spediteur – zunächst ein völlig alltäglicher Vorgang.
Misstrauisch wurde der Mitarbeiter jedoch, als für die Zufahrt zum Firmengelände zunächst ein polnisches, später jedoch ein niederländisches Kennzeichen angegeben wurde. Eine Überprüfung ergab schließlich, dass unbekannte Täter offenbar die Identität eines tatsächlich existierenden Speditionsunternehmens missbraucht hatten, um an die wertvolle Ladung zu gelangen.
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