Die Norm ISO 14083 wurde 2023 eingeführt und soll laut Online Systemlogistik (OSL) die DIN EN ISO 16258 aus dem Jahr 2013 ablösen. Im Gegensatz zur DIN EN ISO 16258 gelte ISO 14083 für multimodale, globale Transportketten und beziehe auch die Emissionen an den HUBs mit ein.
Nachhaltigkeitsmanagement-Plattform von Pacemaker.ai
Online Systemlogistik nutzt für die Berechnungen die Nachhaltigkeitsmanagement-Plattform des Softwareentwicklers Pacemaker.ai. Die Partner können das Tool auch für ihre eigene Emissionsmessung und Nachhaltigkeitsberichterstattung nutzen.
„Damit sind wir die erste Stückgutkooperation in Deutschland, die sich dieser Überprüfung unterzogen hat und so die Konformität mit der ISO 14083 belegen kann“, sagt Marcella Rennecke, Projektleiterin Nachhaltigkeit bei OSL. Die Urkunde erhielt OSL demnach am 30. April.
Unabhängige Prüfung bei Pilotpartnern
Das Verifizierungsverfahren lief vom 1. bis 31. Oktober 2025. Bei zehn Pilotpartnern kontrollierte ein unabhängiges Prüfunternehmen, ob die erfassten Daten den übermittelten Daten entsprechen.
Von allen 98 Systempartnern – mittlerweile sind es 101 – wurden die Stammdaten aller Fahrzeuge, der eingesetzte Kraftstoff sowie Strom/Öko-Strom erfasst. Die Daten umfassen alle Haupt-, Vor- und Nachläufe, Direktverkehre sowie die CO2-Emissionen an den HUBs.
Verifizierung soll jährlich erfolgen
Teil des Verifizierungsverfahrens waren bislang die Hauptläufe und Direktverkehre. Künftig sollen auch die Emissionen der Vor- und Nachläufe sowie der HUB-Gebäude miteinbezogen werden. Das war laut OSL aus organisatorischen Gründen noch nicht der Fall.
Das Verifizierungsverfahren nach ISO 14083 ist nun jährlich geplant.






