Loopario setzt auf Wachstum in Europa

Neuer Name für Logistikbude
Loopario setzt auf Wachstum in Europa

Das Dortmunder Tech-Unternehmen Logistikbude tritt künftig unter dem Namen Loopario auf und treibt damit die europaweite Expansion voran. Der neue Name wurde unternehmensintern gewählt.

Loopario setzt auf Wachstum in Europa
Foto: Loopario

Das Dortmunder Tech-Unternehmen Logistikbude hat einen neuen Namen. Unter „Loopario“ will das Unternehmen nach eigenen Angaben auf dem europäischen Markt wachsen. „Loop“ stehe für den Kreislauf, in dem sich Mehrwegladungsträger durch die Lieferkette bewegen. „Pario“ für das automatisierte Zusammenführen und Abstimmen von Tauschvorgängen zwischen Unternehmen. Das Load Carrier Management System (LCMS) von Loopario unterstütze Unternehmen bei der digitalen Verwaltung von Paletten, Behältern und Gestellen entlang internationaler Lieferketten. Die Software sei in zehn Sprachen und über den Weblink in 66 Ländern verfügbar. Pro Monat verwalte das LCMS mehr als 50 Millionen Ladungsträger.

Zu den Kunden zählen die Nagel-Group, Dachser und Georg Utz

Zu den 46 Anwendern zählen unter anderem die Logistikdienstleister Nagel-Group und Dachser sowie der Verpackungshersteller Georg Utz. Für die Kunden ändere sich durch die Umfirmierung nichts. Verträge, Ansprechpartner, Software und Funktionsumfang bleiben unverändert.

„Logistikbude“ passte nicht zur internationalen Ausrichtung

„Eine Palette hält nicht an der Grenze an“, sagt Philipp Hüning, Co-Founder von Loopario. Was bislang nicht zur internationalen Ausrichtung passte, war der Name. „Deshalb war die Umbenennung der logische Schritt.“ Loopario befinde sich in einer starken Wachstumsphase. Seit Jahresbeginn sei das Team auf über 30 Mitarbeitende gewachsen, neun davon sind seit der Series-A-Finanzierungsrunde hinzugekommen. Im März hat das Unternehmen Investorengelder in Höhe von mehr als fünf Millionen Euro erhalten.

Das Team konnte eigene Vorschläge einreichen

Über den neuen Namen hat die Geschäftsführung zusammen mit den Mitarbeitenden entschieden. Das Team konnte eigene Vorschläge einreichen und den Auswahlprozess begleiten. „Der Name Logistikbude war und ist Teil unserer Identität. Er transportiert eine Kultur, mit der sich auch unsere Kunden identifizieren“, sagt Felix Lütjann, Head of Marketing & Culture bei Loopario. „Deshalb war uns wichtig, die Mitarbeitenden frühzeitig in den Prozess einzubeziehen. Wir bleiben dieselben – mit einer Marke, die unsere europäische Ausrichtung sichtbar macht.“