Ladeinfrastruktur: Stromnetz soll E-Lkw schneller versorgen

Ladeinfrastruktur
Stromnetz soll E-Lkw schneller versorgen

Der steigende Strombedarf elektrischer Lkw stellt Netzbetreiber vor neue Herausforderungen. Das Projekt FlexCharge BW untersucht, wie sich Ladevorgänge von E-Lkw besser an die verfügbare Netzkapazität anpassen lassen. Netze BW arbeitet dafür mit zwei Speditionen zusammen.

Flex Charge Projekt Spedition Schmitt
Foto: Mirko Frank

Strombedarf der Logistik steigt deutlich

Die Logistik wird zum Strom-Großverbraucher. Die Netzleistung lässt sich aber weder schnell noch beliebig hochfahren. Mit dem Projekt "FlexCharge BW – Netzlabor e-Lkw" untersucht der Netzbetreiber Netze BW zusammen mit zwei Speditionspartnern, wie sich Ladeprozesse von Elektro-Lkw und die verfügbare Netzkapazität besser aufeinander abstimmen lassen.

"Wir stehen auf der Stromnetzseite vor der Herausforderung, dass sich der Strombedarf in Deutschland bis 2045 verdoppeln wird. Auf der anderen Seite wird auch die Einspeiseleistung aus erneuerbaren Energien stark steigen", sagt Kathrin Walz, Projektleiterin des Netzlabors FlexCharge BW. "Bei PV-Anlagen geht man davon aus, dass sich die Einspeiseleistung verfünffacht." Auch die Logistikunternehmen tragen zu der Herausforderung bei – als Abnehmer, aber auch als Einspeiser.

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