Weihenstephan eröffnet Lade-Hub

Lade- und Energiedepot für Elektro-Lkw
Weihenstephan eröffnet Lade-Hub

Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan und Delta Charge nehmen ein Energiedepot am Logistikzentrum in Freising-Weihenstephan in Betrieb.

Weihenstephan eröffnet Lade-Hub
Foto: Delta Charge

Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan und Delta Charge, ein deutsch-schwedischer Anbieter für Ladeinfrastruktur und Batteriespeicherlösungen für Elektro-Lkw, haben ein vollständig elektrifiziertes Lade- und Energiedepot am Logistikzentrum der Brauerei in Weihenstephan eingeweiht.

Schnellladen mit Batteriespeicher

Mit dem neuen System zählt Weihenstephan nach eigenen Angaben zu den ersten großen deutschen Brauereien mit einem batteriegestützten Schnelllade-Hub. Die Gesamtkosten fallen niedriger aus als beim Diesel. Die E-Lkw-Flotte der Brauerei wachse entsprechend.

KI steuert das Energiemanagement

Im Logistikzentrum befinden sich zwei deckenmontierte 150-kW-Schnellladestationen, die ein modulares Batteriespeichersystem speist. Beginnend mit einer Kapazität von 125 kW/257 kWh und erweiterbar auf 375 kW/771 kWh binde der Batteriespeicher die bestehende 380-kWp-PV-Anlage des Standorts nahtlos ein. Das Herzstück des Projekts bilde das eigens entwickelte, KI-gestützte Energiemanagementsystem von Delta Charge.

Weihenstephan setzt auf Dekarbonisierung

„Seit fast eintausend Jahren steht Weihenstephan für Qualität, Handwerkskunst und Verantwortung – gegenüber unseren Bierspezialitäten, unserer Region und künftigen Generationen. Die Elektrifizierung unserer Flotte ist ein natürlicher Ausdruck dieser Verantwortung und ein konkreter Schritt auf unserem Weg zur vollständigen Dekarbonisierung", sagt Prof. Dr. Josef Schrädler, Direktor der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan.