Das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main ist nach eigenen Angaben in den vergangenen Monaten neu kapitalisiert und gesellschaftsrechtlich geordnet worden. Das Amtsgericht Frankfurt am Main hatte am 14. Juli 2025 ein vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen von Helrom eingeleitet.
Mehrheitseigner HRG gründet Helrom Holding Limited
Am 20. Januar wiederum bestätigte das Amtsgericht Frankfurt am Main den Insolvenzplan als rechtskräftig. Der Mehrheitseigner HRG – eine Gruppe erfahrener Investoren im Bahn- und Industriesektor – habe den Investorenkreis erweitert und zusätzliches Kapital investiert. Zu diesem Zweck wurde das HRG-Tochterunternehmen Helrom Holding Limited gegründet. Die Helrom Holding Limited werde durch Keith Heller, Thomas W. Rissman, Albert Enste und Helrom-CEO Roman Noack vertreten.
Langjährige Partner bleiben an Bord
Zu den weiteren langjährigen Investoren und Kooperationspartnern gehören The Greenbrier Companies – ein US-amerikanischer Hersteller von Güterwagen –, die Deutsche Anlagen Leasing (DAL) und der französische Finanzdienstleister Société Générale.
„Die vergangenen Monate waren für das gesamte Unternehmen eine große Herausforderung“, sagt Roman Noack. „Umso wichtiger ist, dass wir nun auf einer finanziell gestärkten Basis und mit einer stabilen Struktur nach vorne blicken können. Unser Fokus liegt klar auf dem operativen Geschäft: zuverlässige Verbindungen, hohe Servicequalität und die konsequente Verlagerung von Transporten auf die Schiene.“
Patentierte Technologie für Trailer-Verladung
In den kommenden Monaten will Helrom das Geschäft stabilisieren und bestehende Verbindungen stärken. Das Unternehmen steht für eine weltweit patentierte Güterwagentechnologie: Mithilfe seitlich aufklappender Taschenwagen können alle Arten von Lkw-Sattelaufliegern ohne Spezial-Terminals und Kräne auf einen Zug verladen werden. Größtenteils elektrisch betriebene Terberg-Zugmaschinen dienen als Bindeglied zwischen den Lkw und dem Zug.






