Im vergangenen Jahr beförderte die Hupac-Gruppe nach eigenen Angaben rund 975.000 Straßensendungen beziehungsweise 1.853.000 TEU im Kombinierten Verkehr (KV) Straße/Schiene und im maritimen Hinterlandverkehr. Damit konnte der KV-Operateur mit Sitz in Chiasso (Schweiz) sein Volumen um 4,3 Prozent beziehungsweise rund 40.000 Sendungen gegenüber dem Vorjahr steigern.
Transalpiner Verkehr durch die Schweiz legt zu
Im Kerngeschäft des transalpinen Verkehrs durch die Schweiz konnte Hupac demnach das Verkehrsvolumen trotz baustellenbedingter Einschränkungen steigern – um 4,5 Prozent beziehungsweise 24.100 Sendungen. Ein Grund für das Wachstum ist die Übernahme von Verkehren auf der Achse Belgien–Italien. Ansonsten wäre das Ergebnis auf dieser Achse zum zweiten Mal in Folge negativ ausgefallen.
Die transalpinen Verkehre via Frankreich und Österreich wachsen ebenfalls
Die transalpinen Verkehre via Frankreich und Österreich verzeichnen ein Wachstum um 26,9 Prozent beziehungsweise 5.100 Sendungen. Der nicht-transalpine Verkehr im Kontinental- und Maritimbereich stieg auf knapp 390.000 Straßensendungen an.
„Die Mengenentwicklung ist insgesamt erfreulich, insbesondere vor dem Hintergrund großer Herausforderungen, wie etwa der Vollsperrung der Rheintalstrecke im verkehrsstarken Monat Juni. Die Hupac arbeitet konsequent weiter, um unter diesen Rahmenbedingungen die besten Lösungen für ihre Kunden im Kombinierten Verkehr sicherzustellen“, sagt Hans-Jörg Bertschi, Präsident des Verwaltungsrates der Hupac-Gruppe.
Baustellen belasten das Schienennetz
Für 2026 sieht Hupac große Herausforderungen im KV in Deutschland und Frankreich und erarbeitet gemeinsam mit den Bahnpartnern robuste Umleitungskonzepte.
Um die Verkehrsverlagerung voranzutreiben, investiert das Unternehmen in eigene Infrastrukturen. Seit Anfang des Jahres betreibt Hupac auf den Hauptrelationen Köln Nord–Busto Arsizio und Ludwigshafen–Busto Arsizio Angebote mit deutlich höherer Frequenz.
Führungswechsel bei Hupac angekündigt
„Mit dem Start der hochfrequenten Angebote zeigt sich, dass negative Auswirkungen der Verspätungen für die Kunden minimiert werden können. Allen ist klar, dass das deutsche Netz saniert werden muss. Unsere Angebote wollen wir in den kommenden Jahren konsequent ausbauen, um unseren Kunden auch in der herausfordernden Infrastruktursituation einen zuverlässigen Service bieten zu können“, sagt Hupac-CEO Michail Stahlhut, der das Unternehmen im Mai verlässt. Auf ihn folgt zum 1. Juli Britta Weber, die aktuell noch bei UPS Healthcare als Vice President für Europa und Asien tätig ist.






