Die Geis Gruppe stellt frühzeitig die Weichen für einen der wichtigsten Geschäftsbereiche des Unternehmens. Mit Florian Kollmann ist bereits heute klar, wer ab 2027 die Verantwortung für die Air + Sea Services in Deutschland übernehmen wird. Damit geht der Logistikdienstleister einen ungewöhnlich vorausschauenden Weg und setzt bewusst auf Kontinuität aus den eigenen Reihen.
Geplanter Übergang statt abruptem Wechsel
Schon zum 1. April 2026 rückt Kollmann als stellvertretender Geschäftsführer in die operative Verantwortung auf. Gemeinsam mit dem bisherigen Deutschland-Geschäftsführer Klaus Hrazdira wird er den Bereich führen und sich gezielt auf seine künftige Rolle vorbereiten. Erst Mitte 2027 erfolgt dann der eigentliche Wechsel an der Spitze. Hrazdira bleibt dem Unternehmen allerdings erhalten. Er wird sich künftig vollständig auf die europäische Steuerung des Geschäftsbereichs konzentrieren. Damit trennt Geis die nationale Führung klar von der internationalen Verantwortung. Ein Schritt, der zur strategischen Neuausrichtung des Bereichs passt.
Aufstieg aus den eigenen Reihen
Die Entscheidung für Florian Kollmann ist zugleich ein klares Bekenntnis zur internen Talententwicklung. Der Manager ist seit 2018 im Unternehmen und hat insbesondere im Seefrachtgeschäft entscheidende Impulse gesetzt. Als Leiter des Standorts Fulda und später als Head of Sea Freight hat er die Entwicklung des Bereichs maßgeblich geprägt. Seit Anfang 2025 gehört Kollmann zudem der Geschäftsleitung der Geis Gruppe an. In dieser Funktion war er bereits an zentralen strategischen Entscheidungen beteiligt, ein weiterer Schritt auf dem Weg in die zukünftige Führungsrolle.
Air + Sea bleibt strategischer Kernbereich
Der Geschäftsbereich Air + Sea Services hat für Geis eine zentrale Bedeutung. Erst im vergangenen Jahr wurde die Organisation europaweit neu strukturiert und stärker zentralisiert. Ziel ist es, die internationalen Aktivitäten enger zu verzahnen und Wachstumspotenziale besser zu nutzen. Mit der nun festgelegten Nachfolge schafft das Unternehmen frühzeitig Klarheit und sichert die Kontinuität dieser Entwicklung. Der eingeschlagene Kurs soll nicht nur fortgesetzt, sondern weiter ausgebaut werden.
Kontinuität als strategisches Prinzip
Die frühzeitige Nachfolgeregelung ist kein Zufall, sondern Teil einer klaren Unternehmensphilosophie. Geis setzt bei Schlüsselpositionen bevorzugt auf interne Lösungen. Das Unternehmen vertraut darauf, dass langjährige Führungskräfte die Strukturen, Kundenanforderungen und strategischen Ziele am besten kennen. Gerade in einem komplexen und international geprägten Geschäftsfeld wie Luft- und Seefracht kann diese Kontinuität ein entscheidender Vorteil sein. Sie sorgt für Stabilität , sowohl intern als auch gegenüber Kunden und Partnern.
Einordnung: Führung wird planbar
Während viele Unternehmen Führungswechsel kurzfristig regeln, geht Geis bewusst einen anderen Weg. Die lange Übergangsphase schafft Planungssicherheit und ermöglicht einen strukturierten Wissenstransfer. Gleichzeitig unterstreicht der Schritt die Bedeutung des Geschäftsbereichs für die Zukunft der Gruppe. Air + Sea Services gilt als wichtiger Wachstumstreiber, entsprechend sorgfältig wird die Führung neu aufgestellt.






