Juna expandiert mit E-Truck-as-a-Service

1,6 Millionen Kilometer elektrisch
Juna expandiert mit E-Truck-as-a-Service

Der E-Truck-as-a-Service-Anbieter Juna aus Berlin zieht nach zwei Jahren am Markt Bilanz – und plant 200 Elektro-Lkw in der Flotte bis Ende 2026.

Der E-Truck-as-a-Service-Anbieter Juna aus Berlin zieht nach zwei Jahren am Markt Bilanz.
Foto: Juna

Juna – ein Joint Venture des Lkw-Herstellers Scania und der Digitalspedition Sennder – feiert seinen zweiten Geburtstag. Seit Anfang 2024 begleitet das Unternehmen nach eigenen Angaben seine Kunden bei der Elektrifizierung und stellt Transportkapazitäten für Konsumgüter, den Handel, den E-Commerce und Industriegüter bereit.

450.000 Liter Diesel eingespart durch elektrische Transporte

Zu den Services zählen die Analyse von Routen und Kosten, die Einführung von Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur sowie die operative Steuerung und Wartung. Dabei arbeite Juna mit Verladern, Spediteuren und Flottenbetreibern zusammen.

Der E-Truck-as-a-Service-Anbieter Juna aus Berlin zieht nach zwei Jahren am Markt Bilanz.
Dan Boman

Die Elektro-Lkw des Joint Ventures legten bislang 1,6 Millionen Kilometer in Deutschland, Italien, den Niederlanden, Belgien und Polen zurück.

Die Elektro-Lkw des Unternehmens legten bislang 1,6 Millionen Kilometer in Deutschland, Italien, den Niederlanden, Belgien und Polen zurück. Diese Laufleistung entspreche rund 450.000 Litern eingespartem Diesel – auf Basis eines indikativen Vergleichs mit konventionellen Fahrzeugen, die durchschnittlich 27 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen.

Mehr als 50 E-Lkw im Einsatz – 200 Fahrzeuge bis 2026 geplant

Juna arbeitet derzeit mit 20 Kunden zusammen und betreibt europaweit mehr als 50 E-Lkw. Bis Ende 2026 sollen 200 Fahrzeuge zur Flotte gehören. „Von Anfang an war es nicht unser Ziel, jede Dieselroute über Nacht zu ersetzen, sondern eine belastbare und skalierbare Grundlage für elektrischen Güterverkehr zu schaffen“, sagt Juna-CEO Matteo Oberto. „Nach zwei Jahren geht elektrischer Schwerlasttransport deutlich über einzelne Pilotprojekte hinaus. Wir haben strukturierte, wiederholbare Prozesse etabliert. Der nächste Schritt ist nun, das, was bereits funktioniert, konsequent weiter auszubauen.“