Das Projekt wird über das Joint Venture Dettendorfer Energy realisiert, an dem Dettendorfer und Energie Südbayern beteiligt sind. Das Unternehmen wurde 2024 gegründet und konzentriert sich auf den Aufbau und Betrieb von Hochleistungs-Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge sowie auf die Erzeugung und Vermarktung erneuerbarer Energien. Die Geschäftsführung liegt bei Georg Dettendorfer und Markus Oelsner. Das Grundstück für den Ladepark wurde von Amenda zur Verfügung gestellt.
MSC im Einsatz
Am Standort kommt das Megawatt Charging System (MCS) mit Ladeleistungen von bis zu 1.000 kW zum Einsatz, ergänzt durch CCS-Ladepunkte mit bis zu 600 kW. Verwendet wird unter anderem Ladeinfrastruktur des Herstellers Alpitronic. Ziel ist es, die Ladezeiten für schwere Nutzfahrzeuge zu verkürzen und deren Einsatz im Fernverkehr effizienter zu gestalten.
Der Ladepark verfügt derzeit über fünf parallel nutzbare Ladeplätze, die ausschließlich für Nutzfahrzeuge ausgelegt sind. Eine dynamische Leistungsverteilung sorgt für eine bedarfsgerechte Versorgung der angeschlossenen Fahrzeuge. Eine Erweiterung der Kapazitäten ist vorgesehen.
Langenbruck zentral an der A9
Der Standort liegt an der Ausfahrt Langenbruck direkt an der A9, einer zentralen Nord-Süd-Achse des deutschen Fernverkehrs. Die vorhandene Infrastruktur im Umfeld ermöglicht Fahrern die Nutzung von Serviceangeboten während der Ladezeiten.
Der Zugang zu den Ladesäulen erfolgt über Smartphone-Apps oder RFID-Karten. Durch die Einbindung in Roaming-Netzwerke können unterschiedliche Ladekarten und Anbieter genutzt werden.
Mit dem Projekt bündeln die Partner logistische und energiewirtschaftliche Kompetenzen, um den Ausbau von Ladeinfrastruktur für elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge entlang wichtiger Transitrouten voranzutreiben.





