Trailerhersteller Schmitz Cargobull baut seine globalen Partnerschaften weiter aus. Nach Austria rückt Australia in den Fokus. Auch hier, namentlich beim australischen Anhängerhersteller Freighter Group, erhöhen die Münsterländer ihre Anteile maßgeblich auf nun 72 Prozent. Die Anteilserhöhung baut laut Schmitz Cargobull auf der bereits 2023 angekündigten strategischen Partnerschaft auf und unterstreiche das langfristige Engagement des Herstellers auf dem australischen Markt, biete für die Freighter Group gleichzeitig langfristige Stabilität und direkten Zugang zum globalen Produktentwicklungs-Know-how von Schmitz Cargobull.
Andreas Schmitz: 15 Jahre Engagement auf dem australischen Markt
„Seit 15 Jahren bedienen wir australische Kunden und mit der Aufstockung unserer Beteiligung an der Freighter Group bekräftigen wir unser langfristiges Engagement in Australien", sagt Andreas Schmitz, CEO von Schmitz Cargobull. „Dieser Schritt ist zugleich Ausdruck unseres Vertrauens in die Stärke des lokalen Teams. Unsere Rolle ist es, die Weiterentwicklung der Freighter Group mit globalem Know-how, Technologien und Netzwerken zu unterstützen, während das Freighter-Team das Unternehmen mit seiner lokalen Expertise und seiner klaren Kundenorientierung weiter prägt."
50 Millionen australische Dollar für Produktionsstandort Ballarat
Die Mehrheitsübernahme baue, so Schmitz Cargobull, auf verschiedene Investitionen auf, darunter die Modernisierung des Produktionsstandorts in Ballarat (Bundesstaat Victoria) im Wert von 50 Millionen australischen Dollar, um den Standort zu einem modernen, fortschrittlichen Produktionszentrum auszubauen. Über die Fertigung hinaus erweitere das Unternehmen sein Service- und Ersatzteilnetz im Aftermarket kontinuierlich. Kunden sollen dadurch von einer erhöhten Verfügbarkeit sowie dem Zugang zu lokalen und globalen Ersatzteil-Lieferketten profitieren.
Michael Temminghoff wird neuer CEO der Freighter Group
Weiter hat die Freighter Group mit sofortiger Wirkung Michael Temminghoff zum neuen Chief Executive Officer ernannt, der seit mehr als 15 Jahren in verschiedenen Funktionen bei Schmitz Cargobull tätig ist. Sein Fokus liege auf der Weiterentwicklung der Freighter Group, ihre Kompetenzen zu stärken und gleichzeitig die kundenorientierte Unternehmenskultur zu bewahren.
Temminghoff: Lokale Stärke trifft globale Kompetenz
„Ich freue mich sehr, die Freighter Group in einer so wichtigen Phase zu leiten", sagt Temminghoff. „Die Synergie zwischen der globalen Stärke von Schmitz Cargobull und der lokalen Expertise der Freighter Group eröffnet große Chancen. Unsere Aufgabe ist es, auf den Stärken des lokalen Geschäfts aufzubauen, unterstützt durch globale Kompetenzen und Erfahrung. Zudem möchten wir das Team dabei unterstützen, sein volles Potenzial auszuschöpfen, und gleichzeitig die Qualität und Zuverlässigkeit weiter zu stärken, auf die unsere Kunden vertrauen." Das Unternehmen gehe aus einer Phase intensiver Modernisierung gestärkt in dieses neue Kapitel. Sowohl die Belegschaft als auch den Standort habe man auf die Hightech-Fertigung vorbereitet. „Das Engagement des lokalen Teams war die treibende Kraft hinter dieser Transformation und hat die Voraussetzungen dafür geschaffen, in einem wandelnden Markt erfolgreich zu sein."
Freighter Group bleibt eigenständige Marke auf dem australischen Markt
Die Freighter Group wird laut Schmitz Cargobull weiterhin unter ihrem etablierten Namen auftreten. So bleibe das Erbe der australischen Marke erhalten, während das Unternehmen die nächste Generation von Lösungen für die australische Transportbranche entwickle.





