Bisher baut Daimler seinen Kunden Transporter speziell für deren Branche. Ein Markt, der allerdings seine Grenzen hat. Wer wachsen will, muss sich nach neuen Geschäftsfeldern umschauen. Genau das macht Daimler nun. Der Konzern denkt sich tief in die Arbeitsabläufe und Prozesse der Kunden ein. Und das eben auch abseits des Transporters. Ziel ist es, aktuelle und künftige Anforderungen an das Tagesgeschäft zu identifizieren, Lösungen hierfür zu schaffen und den Arbeitsablauf des Kunden effizienter zu gestalten. Dafür forscht Daimler seit zwei Jahren an insgesamt neun Pilotprojekten, aus denen sich in naher Zukunft neue Geschäftsmodelle für die Transportbranche entwickeln sollen. Alle Pilotprojekte laufen unter dem Begriff Mercedes-Benz Advance zusammen. Die neun Pilotprojekte erstrecken sich über drei Themenfelder: Konnektivitäts- und IoT-Anwendungen (Internet of Things), Hardware-Lösungen für die Transportbranche und alternative Mobilitätskonzepte.
Vier Jahre hintereinander haben wir nun Rekorde in der Van-Sparte hingelegt. Die Geschäfte laufen sehr gut und unsere Kunden sind zufrieden. Wir sind also in einer Position der Stärke. Dennoch versuchen wir stetig, uns weiter zu entwicklen.Wir schauen uns laufend um, welche Themen das Transportgewerbe bewegen. Zwei sind uns dabei besonders ins Auge gestochen: Urbanisierung, die in den letzten Jahren massiv an Fahrt aufgenommen hat. Das zweite Thema ist die Vernetzung. Es ist erstaunlich, welche Prozesse mit einem einfachen Barcode auf einem Produkt heute schon automatisiert werden können. Vor rund zwei Jahren haben wir begonnen, uns intensiv mit diesen Themen zu befassen. Unser Ansatz: Wir wollen uns von einem erfolgreichen Fahrzeughersteller zu einem Anbieter von Gesamtsystemlösungen entwickeln.
Wir rücken drei Anwendungsfelder in den Fokus. Zum einen die Vernetzung verschiedenster Technologien mit dem Transporter. Da geht es beispielsweise um ein erweitertes Flottenmanagementsystem, intelligente Teilemanagementsysteme etwa für Servicetechniker und Handwerker oder automatisierte Prozessketten für Kurierdienste. Ein weiterer Punkt ist ein neuer Ansatz bei Fahrzeugeinrichtungen. Mit automatisierten Laderaumsystemen beschleunigen wir zum Beispiel die Be- und Entladung von Zustellfahrzeugen. Im Transportgewerbe spielt das Thema letzte Meile eine große Rolle. Wir verknüpfen hier bestehende mit ganz neuen Technologien, wie Drohnen und Roboter. Dritte Säule ist das Thema Mobilität. Neben neuen Leasing- und Mietmodellen treiben wir Konzepte zu einer schnellen, individuellen Personenbeförderung voran.
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