Der erste in Europa produzierte Superpanther eTopas 600 von DHL Freight ist seit September 2026 im kommerziellen Regelbetrieb. Die batterieelektrische Sattelzugmaschine übernimmt nationale Transporte in den Niederlanden und grenzüberschreitende Verkehre nach Belgien. Damit überführt DHL Freight das Fahrzeug nach umfangreichen Praxistests in den regulären Betrieb.
Flexibler Einsatz statt fixer Pendelverkehre
Der eTopas 600 erreicht laut DHL Freight bis zu 500 Kilometer Reichweite pro Akkuladung und legt rund 2.000 Kilometer pro Woche zurück. Er wird flexibel auf unterschiedlichen Relationen eingesetzt und ist weder an einen festen Pendelverkehr noch an ein einzelnes Terminal gebunden. Der Einsatz soll zeigen, wie sich E-Lkw in bestehende Transportnetzwerke und grenzüberschreitende Abläufe integrieren lassen.
Superpanther überzeugt mit hoher Produktivität
Die bisherigen Erfahrungen seien positiv, sagt Arjan van Weelden, Carrier & Sustainability Manager bei DHL Freight (im Bild 2.v.l.): "Das Fahrzeug erfüllt die Anforderungen der geplanten Einsatzprofile und erreicht im Netzwerk eine hohe Produktivität." Auch die Rückmeldungen der Fahrer seien gut. Heidi van Eldik, CEO von DHL Freight Niederlande und Belgien (im Bild 2.v.r.), betont, dass sich die Technik im kommerziellen Alltag bewähren müsse. In den kommenden Monaten wolle DHL Freight auf Basis der bisherigen Erfahrungen rund 40 weitere Elektrofahrzeuge in der Flotte einsetzen.
Weitere Zusammenarbeit für die Zukunft geplant
Die Zusammenarbeit zwischen DHL Freight und dem chinesischen Hersteller Superpanther begann 2024. Nach Praxistests in Österreich, bei denen der eTopas 600 im Frühjahr 2026 innerhalb von zwei Wochen rund 1.900 Kilometer zurücklegte, wurde das erste in Europa produzierte Fahrzeug im Juli für DHL Freight fertiggestellt. Auf der IAA Transportation in Hannover vereinbarten DHL Group und Superpanther zudem, das autonome Fahren unter realen Einsatzbedingungen zu erproben.







