Die Bau- und Schwertransport-Profis von Felbermayr haben es wieder einmal geschafft – und einen Job der Extraklasse über die Bühne gebracht. Das Ladegut: ein 140 Tonnen schwerer Trafo für das Pumpspeicherkraftwerk Kühtai 2. 7,25 Meter lang, 3,54 Meter breit und 4,29 Meter hoch. Aber damit nicht genug: Auch die Strecke hatte es in sich.
Schwerlastkombi mit Mercedes Arocs und Goldhofer-Modulen
Zuerst ging es per Bahn nach Zirl vor die Tore Innsbrucks. Dann hieß es umladen auf die Schwerlast-Modul-Kombination aus dem Hause Goldhofer, die es auf 15 Achsen brachte. Vorn nutzte Felbermayr einen sechsachsigen Addrive-Selbstfahrer und einen Zweiachser der FT-Serie, hinten eine 3+4-Kombination. Dazwischen: eine Scherenhubbrücke, die das Gewicht des Transformators aufnahm und über eine Drehschemel-Einrichtung montiert wurde. Für den Vortrieb wiederum zuständig: gleich zwei Schwerlast-Arocs mit je vier Achsen, einer als Zug- und der andere als Schubmaschine.
Mit mehr als 16 Prozent Steigung auf über 2.000 Höhenmeter
Auf den letzten Kilometern musste der rund 55 Meter lange Verbund Steigungen von weit über 16 Prozent packen bis zum Ziel auf über 2.000 Metern. Und als wäre das nicht genug der Herausforderung, galt es zudem Tunnel- und Kavernen-Abschnitte zu meistern. Als Hybridlösung kann der Addrive laut Goldhofer hier sowohl gezogen als auch als Selbstfahrer eingesetzt werden. "Auf den steilen Abschnitten war die zusätzliche Power des Addrive Gold wert", erklärt Erwin Uebel, Servicemonteur bei Goldhofer. Gerade bei komplexen Projekten sei die Fähigkeit, Module flexibel zu konfigurieren und mit Selbstfahrern wie dem Addrive zu kombinieren, ein entscheidender Vorteil.







