MAN eTGX bei Elflein: Eiskalt kalkuliert

MAN eTGX auf Tour bei Elflein
Eiskalt kalkuliert im Einsatz

Die Spedition Elflein geht die Antriebswende ebenso leidenschaftlich wie fokussiert an. Das neueste Projekt des Automotive-Riesen: ein MAN eTGX auf einer 1.000-Kilometer-Relation – inklusive eigener Ladestation. Ein Ortsbesuch mit Vertriebschefin Kotschenreuther und Innovations-Mann Greb.

MAN eTGX bei Elflein
Foto: MAN / Priapan Media

Frostige drei Grad Celsius misst das Thermometer an diesem grauen Wintermorgen am Hermsdorfer Kreuz. Die gefühlte Temperatur rangiert dank des eisigen Windes und der vereinzelten Schneeflöckchen in der Luft gar unter Null. Eine ungemütliche Atmosphäre, trotz des herzlichen Empfangs von Stefanie Kotschenreuther, Geschäftsführerin Vertrieb & Marketing bei Elflein, und Manuel Greb, dem Mann für den Fahrzeugeinkauf/Verkauf und die Innovationen. Und doch: "Das Wetter passt perfekt", sagt Kotschenreuther fröhlich. "Wir wollen es unserem E-Truck ja auch nicht zu einfach machen." Eine Sorge, die tatsächlich nie aufkommt bei der Route, die die Elflein-Crew ausgerechnet für ihren neuesten batterieelektrischen Zuwachs ausgewählt hat.

Die E-Lkw-Praxis: 1.000 Kilometer pro Tag

Die MAN eTGX Lowliner-Sattelzugmaschine darf nämlich mit einem Kotschenreuther-Eurotrailer mit drei Meter Innenhöhe im Schlepp (kein Zufall, Stefanie Kotschenreuther ist die Tochter des ehemaligen Geschäftsführers des Unternehmens) diverse Karosserieteile für Porsche von einem Zulieferer aus Halle ins Werk nach Zuffenhausen liefern. Das entspricht mal eben einer einfachen Wegstrecke von knapp 500 Kilometern, einem Tagespensum also von 1.000 Kilometern, welches der E-Truck seit September im Zwei-Schicht-Betrieb mit zwei Stammfahrern am Steuer abreißt.

Keine Frage: Das geht nicht ohne Ladestopps. Zumal der eTGX in diesem Einsatz mit Ausnahme der Wochenenden auch nie langsam über Nacht Strom ziehen kann. Auf Höhe von Ludwigsburg also wird er angesteckt, auf dem Elflein-Firmensitz in Bamberg und eben auf dem Elflein-Betriebsgelände in Hermsdorf, das in der Hauptsache als Fahrertauschplatz fungiert und neben einem Pausenraum mit Kaffeeautomat auch über eine kleine Werkstatt und extralange Stellflächen für die 25 Lang-Lkw der Typen 1 und 3 der Spedition verfügt. Hier, wo sich die A4 und die A9 treffen, erwartet uns der grün-orange MAN mit dem neuen Firmenlogo der Spedition auf den Flanken daher auch standesgemäß an der Ladestation, die Elflein dieser Tage in Betrieb genommen hat.

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